Methodischer Hintergrund
Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen stets die individuellen Anliegen und Wünsche meiner Teilnehmer*innen und Klient*innen.
Meine Grundausbildung ist die Integrative Gestalt, die mein Arbeiten bis heute wesentlich prägt.
Als akademische Kommunikationstrainerin, psychosoziale Beraterin, Coach und Supervisorin
begleite ich Menschen auf ihrem persönlichen und beruflichen Weg – mit echtem Interesse, Herz und fachlicher Kompetenz.
In den letzten Jahren habe ich mich kontinuierlich in Traumaarbeit und traumasensibler Begleitung weitergebildet.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf NARM® (NeuroAffective Relational Model),
einem sehr achtsamen und zugleich effizienten Ansatz in der Begleitung von Menschen mit schwierigen Kindheitserfahrungen
und Entwicklungs- und Bindungstraumata.
NARM ermöglicht es, frühe Prägungen behutsam ins Bewusstsein zu bringen,
die eigene Lebenskraft wieder zu spüren und aus der Verbindung mit dem erwachsenen Selbst innere Kapazitäten für das Leben zu entfalten.
NARM ist ein nährender und stärkender Ansatz.
Somatic Experiencing® (SE) nutze ich vor allem zur Prävention posttraumatischer Belastungssymptome nach Schock‑ oder Monotraumata.
Dieser körperorientierte Ansatz unterstützt dabei, das Nervensystem zu stabilisieren und überwältigende Erfahrungen schrittweise zu integrieren.
Meine Arbeitsweise gründet auf dem humanistischen Menschenbild.
Alle Methoden, in denen ich ausgebildet bin, gehen davon aus, dass jeder Mensch einzigartig ist
und von Grund auf über positive Entwicklungs‑ und Veränderungspotenziale verfügt.
Meine Arbeit basiert auf folgenden Grundwerten:
Respekt vor der Würde jedes Menschen, Achtung seines individuellen Erlebens sowie Vertrauen in seine Selbstwirksamkeit.
Jeder Mensch trägt seine eigene Geschichte in sich – diese Einzigartigkeit verdient Respekt, Offenheit und Mitgefühl in der Begegnung.
Durch langjährige Erfahrung und vielfältige Weiterbildungen verfüge ich über ein breites, integratives Methodenrepertoire, das unter anderem umfasst:
- Achtsames Selbst-Mitgefühl, Mindful Self-Compassion (nach Germer/Neff)
- NARM® Traumaarbeit (Laurence Heller)
Somatic Experiencing® Traumaarbeit (nach Peter Levine)
Internal Family Systems | IFS (nach Richard Schwartz) - Deep Rest Meditation
- HeartMath® Therapeutin
- Hypnosystemisch-lösungsorientierte Supervision
- Gewaltfreie Kommunikation
Dieses vielfältige Spektrum ermöglicht es mir, Seminar‑ und Workshopteilnehmende sowie Klient*innen
individuell, achtsam und ressourcenorientiert zu begleiten.
Menschen ein Stück auf ihrem persönlichen Lern‑ und Entwicklungsweg begleiten zu dürfen, erfüllt mich mit großer Freude, tiefer Dankbarkeit – und Demut.
Integrative Gestalt
Bewusst im Kontakt mit sich selbst und anderen
Integrative Gestalt ist ein ganzheitlicher, humanistischer Ansatz in Beratung, Therapie und Begleitung. Im Mittelpunkt stehen das Erleben im Hier und Jetzt, die bewusste Wahrnehmung dessen, was gerade ist, und der lebendige Kontakt – zu sich selbst, zu anderen Menschen und zur Umwelt.
Aus gestalttherapeutischer Sicht geht es nicht darum, „Probleme zu reparieren“, sondern Bewusstsein zu fördern, innere Prozesse verstehbar zu machen und neue Handlungsspielräume zu eröffnen. Was wahrgenommen und angenommen werden kann, verliert an Starrheit und gewinnt an Beweglichkeit.
Die Integrative Gestalt knüpft unter anderem an die Integrative Therapie nach Hilarion G. Petzold an, die den Menschen stets in seinem körperlichen, seelischen, sozialen und biografischen Gewordensein versteht. Individuelle Themen werden nicht isoliert betrachtet, sondern in ihrem Lebenszusammenhang verortet.
So entsteht ein weiter, respektvoller Raum, in dem persönliche Anliegen differenziert, ressourcenorientiert und sinnzusammenhängend bearbeitet werden können.
Ein zentrales Anliegen der Integrativen Gestalt ist die Haltung der Begleitenden: präsent, offen und auf Augenhöhe – nicht wissend, sondern forschend. Begegnung wird als gemeinsamer Prozess verstanden, in dem Entwicklung geschieht: im achtsamen Kontakt und im Respekt vor den eigenen Grenzen, Bedürfnissen und Möglichkeiten.
Der Fokus liegt stets auf dem individuellen Weg: Jede Person bringt ihre eigene Geschichte, ihr eigenes Tempo und ihre eigenen Lösungen mit. Integrative Gestalt lädt dazu ein, diesen Weg bewusst, achtsam und in lebendigem Kontakt zu gestalten.
Achtsames Selbst-Mitgefühl - liebevoller werden mit sich selbst
Nach Dr. Christopher Germer und Dr. Kristin Neff ist Selbst-Mitgefühl (Mindful Self-Compassion) eine Form von freundlicher und liebevoller Zuwendung zu sich selbst in schwierigen Momenten.
Selbstmitgefühl ist einer der Schlüsselfaktoren für seelische Gesundheit, Wohlbefinden und Resilienz. Die positive Wirkung der Entwicklung des Selbstmitgefühls wurde in zahlreichen Studien belegt. Größeres Selbstmitgefühl geht mit deutlich mehr emotionalem Wohlbefinden, weniger Angst, Depression und Stress und einem Aufrechterhalten von gesunden Lebensweisen, wie Ernährung und Bewegung und zufriedenstellenden Beziehungen einher.
Selbstmitgefühl kann uns aus einer Negativspirale von Selbstherabsetzung, Selbstzweifel, Selbstkritik oder auch Empathie-Müdigkeit herausholen. Mit Selbstmitgefühl, Selbstfreundlichkeit, Trost und Ermutigung können wir die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens besser bewältigen.
Zum Aufbau dieser Ressource haben Germer und Neff ein 8 wöchiges evidenzbasiertes Übungsprogramm entwickelt.
Deep Rest - anstrengungslose Achtsamkeit
Deep Rest ist eine besondere Form der Achtsamkeitsmeditation in liegender Haltung. Eine freundliche, selbstmitfühlende Zuwendung ist Bestandteil von Deep Rest. Die besondere Absicht von Deep Rest ist der Fokus auf das Loslassen, Zulassen und Seinlassen. Wir lernen, wie wir uns selbst dabei unterstützen können, körperliche, emotionale und gedankliche Anspannungen loszulassen und uns immer wieder in den Seins Modus einzuladen. Deep Rest schenkt uns Energie und Kraft durch die Erfahrung von tiefem Ruhen, Loslassen und Zulassen.
NARM® / NeuroAffective Relational Model - Neuroaffektives Beziehungsmodell
Manchmal erleben wir, dass wir im Leben immer wieder an denselben Punkten stehen bleiben. Wir spüren den Wunsch nach Veränderung, fühlen uns innerlich jedoch blockiert. Vielleicht sind wir sehr streng mit uns selbst, zweifeln an unseren Fähigkeiten oder handeln unbewusst entgegen dem, was uns eigentlich guttun würde.
NARM geht davon aus, dass solche Muster häufig aus frühen Lebenserfahrungen entstehen – aus Strategien, die uns damals geholfen haben, mit überwältigenden Herausforderungen umzugehen und uns zu schützen, die unser Überleben gesichert haben.
NARM ist ein körper‑ und beziehungsorientierter Ansatz, der dabei unterstützt, diese inneren Zusammenhänge achtsam und Schritt für Schritt zu erkennen. In einer Haltung von Mitgefühl und Präsenz hilft NARM dabei, besser zu verstehen, was wir uns im Innersten wünschen, und behutsam zu erforschen, was uns heute als Erwachsene daran hindert, diesem Wunsch zu folgen.
In einem geschützten, wertschätzenden und vertrauensvollen Rahmen erkunden wir gemeinsam, wie sich alte Muster im Hier und Jetzt zeigen – im Erleben des Körpers, in Gefühlen und in der Beziehung.
Auf diese Weise wird der Zugang zur eigenen Lebenskraft wieder möglich. Der Kontakt mit unserem erwachsenen Selbst kann sich nachhaltig vertiefen, unser Herz darf sich öffnen und unsere inneren Kapazitäten können sich erweitern. So gewinnen wir mehr Selbstfreundlichkeit und Selbstmitgefühl, innere Stabilität und Stärke und neue Wahlmöglichkeiten im Alltag und in Beziehungen.
NARM wurde von Dr. Laurence Heller als therapeutischer Ansatz zur Begleitung von Entwicklungs‑ und Bindungstraumata entwickelt. Er verbindet Erkenntnisse aus der Psychodynamik, der Bindungstheorie, der Körperpsychotherapie und der interpersonellen Neurobiologie.
Somatic Experiencing® / SE - eine achtsame Mehtode zur Traumaarbeit
Quelle: https://www.somaticexperiencing.at/somatic-experiencing/methode/
Wir Menschen besitzen die Fähigkeit ein Trauma zu verarbeiten und uns selbst von schwierigsten Erlebnissen wieder zu erholen. Unser Körper besitzt die biologische Ressource posttraumatische Folgen wie Schmerz, Angst, Schlafstörungen u.a. durch Gefühle von Sicherheit, Ganz-Sein und Lebensenergie zu ersetzen. Es ist möglich, die Befähigung zur Selbst-Regulation wieder zu erlangen.
Somatic Experiencing (SE) ist eine sehr erfolgreiche Methode zur körperlichen und geistigen "Neuverhandlung" von traumatischen Erfahrungen im Nervensystem. Durch diese körperpsychotraumatologische Methode werden selbst lang bestehende Symptome reversibel.
SE bewirkt keine Veränderung am Körper selbst, unterstützt aber Menschen in ihrer Körperwahrnehmung auf ihrem Weg aus dem Trauma zu mehr Gesundheit, Wohlbefinden und Lebendigkeit. Danach verringern sich die Symptome oder verschwinden vollständig.
Ziele der SE-Arbeit sind:
- die körperliche, psychische und soziale Stabilisierung
- die Aktivierung von Selbstregulation und persönlichen Ressourcen
- das langsame Entkoppeln von physiologischer und psychischer Traumareaktion (Triggersituation) und somatischer Dissoziation
- das Verständnis und die behutsame Auflösung der "Fehlschaltung" von Sympathikus und Parasympathikus und der sich daraus ergebenden "Über- und Unterkopplung" im Nervensystem
- die Komplettierung von Abwehrreaktionen (das Abholen der biologischen Antwort) , die durch die traumatischen Vorgänge unterbrochen waren mit anschließender Neuorientierung
SE-spezifische Arbeitsweisen sind Psychoedukation und Ressourcenarbeit, aufmerksames "Tracken" des Nervensystems, Titrieren (Vorgehen in kleinsten Schritten), Pendeln, Neuverhandeln und Ermöglichen von Neu-Orientierung und Integration.
Internal Family System - systemische Arbeit mit der inneren Familie
Quelle: https://www.ifs-europe.net/ifs-modell/
„Zwei Seelen wohnen – ach! – in meiner Brust.
Die eine will sich von der anderen trennen.“ (Goethe, Faust I)
„Faust beklagte, dass er zwei Seelen in seiner Brust habe.
Ich habe eine ganze sich zankende Menge.
Da geht es zu wie in einer Republik.“ (Bismarck)
Was Goethes Faust und Bismarck als innere Zerrissenheit beklagen, erkannte Dr. Richard C. Schwartz Anfang der 1980er‑Jahre als große Chance für persönliche Entwicklung und Heilung. Schwartz, einer der bekanntesten Familientherapeuten der USA, übertrug die systemische Sichtweise aus der Familientherapie auf die menschliche Innenwelt.
Indem er die Vielstimmigkeit unserer inneren Anteile als etwas Naturgegebenes würdigte – und nicht als Störung verstand –, entwickelte er das Internal Family Systems (IFS)‑Modell. IFS geht davon aus, dass wir alle aus unterschiedlichen inneren Anteilen bestehen, die jeweils eigene Gefühle, Bedürfnisse und Schutzfunktionen haben. Innere Konflikte werden so nicht pathologisiert, sondern als sinnvolle, wenn auch oft überfordernde Lösungsversuche verstanden.
Im Jahr 2015 wurde IFS von der Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA) des US‑Gesundheitsministeriums als evidenzbasiertes Verfahren anerkannt. Die Wirksamkeit wurde in mehreren Bereichen bestätigt, darunter die Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens, die Reduktion von Angst und Depression, positive Effekte auf die körperliche Gesundheit sowie eine gestärkte persönliche Resilienz.
HeartMath Therapie - HRV (Herzratenvariabilität) Messung und Training der Herzkohärenz
Die Herzratenvariabilität (HRV) beschreibt die Fähigkeit des Herzens, die zeitlichen Abstände zwischen den einzelnen Herzschlägen flexibel an innere und äußere Anforderungen anzupassen.
Bei der HRV-Messung werden genau diese Intervalle – also die Zeit zwischen zwei Herzschlägen – aufgezeichnet und analysiert.
Unter körperlicher oder mentaler Belastung reagiert das Herz mit einem schnellen und gleichmäßigen Rhythmus. In Ruhe hingegen schlägt ein gesundes Herz langsamer und zeigt eine höhere Variabilität im Zeitabstand zwischen den Schlägen – ein Zeichen für eine gute Anpassungsfähigkeit und ein gesundes autonomes Nervensystem.
Die HRV gilt als bedeutender Indikator für Resilienz und Verhaltensflexibilität. Sie zeigt, wie gut der Körper in der Lage ist, auf Stress zu reagieren und sich davon wieder zu erholen – also, wie anpassungsfähig das autonome Nervensystem funktioniert. Eine hohe HRV deutet darauf hin, dass eine Person flexibel und angemessen auf Belastungen reagieren kann.
Eine geringe HRV steht in Zusammenhang mit Schwierigkeiten eigene Emotionen zu regulieren, aber auch mit Depression und Angststörung.
Eine geringe HRV zeigt außerdem eine Erschöpfung im Autonomen Nervensystem und kann zu verschiedenen, v.a. chronischen Krankheiten führen.
Kohärenz und Herzkohärenz
Kohärenz beschreibt ganz allgemein einen Zustand, in dem ein System im Gleichgewicht ist – es verbraucht dabei möglichst wenig Energie oder gewinnt im Idealfall sogar noch welche hinzu. Man könnte sagen: Kohärenz herrscht, wenn „alles rund läuft“ und alle Teile eines Systems optimal zusammenarbeiten.
Der Begriff der Herzkohärenz wurde besonders vom HeartMath Institute in Kalifornien geprägt, das seit über 25 Jahren erforscht, wie sich Meditation, Atemtechniken und Visualisierungsübungen positiv auf unsere Resilienz und auf unsere allgemeine Gesundheit auswirken.
Herzkohärenz beschreibt einen harmonischen Zustand, in dem Herz und Gehirn – also unser emotionales Erleben und unser Denken – in Einklang sind und effizient miteinander kommunizieren. Dieser Zustand wirkt sich positiv auf das gesamte Regulationssystem des Organismus aus: Blutkreislauf, Hormonhaushalt, Immunsystem und Nervensystem profitieren gleichermaßen.
In diesem ausgeglichenen, energetisch stabilen Zustand erleben wir mehr innere Ruhe, Klarheit, Gelassenheit, psychische Stärke und eine bessere Selbstregulation. Es fällt uns leichter, Herausforderungen gelassen zu begegnen, und wir können unser Leben freier, freudvoller und kreativer gestalten.
Die Wirkung von Herzkohärenz Training
- Mehr Gelassenheit in schwierigen Situationen
- Reduktion von Stress, Angst und Reizbarkeit
- Förderung von Klarheit, Fokus und emotionaler Stabilität
- Besserer Umgang mit Belastungen und Herausforderungen
- Stärkung des Immunsystems
- Weniger Müdigkeit und Erschöpfung
- Verbesserte Schlafqualität
- Ausgleich des Hormonhaushalts (z. B. weniger Cortisol, mehr DHEA)
- Günstige Wirkung auf Herz-Kreislauf-System und Atmung
Wie kann man Herzkohärenz trainieren?
Durch gezielte Atemtechniken, Achtsamkeits- und Selbstmitgefühlspraxis, Dankbarkeitspraxis oder Imaginationsübungen lässt sich die Herzkohärenz bewusst steigern – oft spürbar in wenigen Minuten.
Messung & Motivation durch Biofeedback
Ein besonderer Vorteil des Herzkohärenztrainings liegt in der Möglichkeit, den eigenen Fortschritt in Echtzeit zu messen. Mithilfe eines Biofeedback-Systems – über einen Sensor am Ohrläppchen – lässt sich die Herzkohärenz grafisch sichtbar machen. So wird direkt erfahrbar, wie sich die Herzkohärenzübungen auf den Herzrhythmus auswirken.
Dieses unmittelbare Feedback ist für viele Menschen sehr motivierend: Es macht Erfolge messbar, stärkt das Vertrauen in die eigene Wirksamkeit und fördert die Integration der Übungen in den Alltag – sei es im Büro, zu Hause oder in Stresssituationen unterwegs. Alle Übungen lassen sich leicht in den Alltag integrieren.
Weitere Infos zum Schmökern: Heartmathdeutschland.de
Positive Psychologie
Die erste Disziplin, die sich innerhalb der psychologischen Forschung wissenschaftlich mit der Frage beschäftigt, wie psychisches Wohlbefinden und persönliche Entwicklung für alle Menschen unterstützt und aufrechterhalten werden kann, ist die Positive Psychologie. Es geht nicht darum, was Menschen krank macht, sondern was Menschen zufrieden und glücklich macht. Als Gründerväter der Positiven Psychologie gelten heute Martin Seligman und Ed Diener.
Die Positive Psychologie ist ein noch junges Forschungs- und Anwendungsfeld mit dem Potential, zur Entwicklung von Einzelnen, Paaren, Gruppen, Unternehmen und Gesellschaftssystemen beizutragen.
Gewaltfreie kommunikation
Als Begründer der Gewaltfreien Kommunikation gilt Marshall Rosenberg. Mit der Haltung und dem 'Werkzeug' der Gewaltfreien Kommunikation gelingt es seine eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche bewusster wahrzunehmen, auszudrücken und den anderen ebenso mit seinen Gefühlen, Bedürfnissen und Wünschen zu achten. Herzensanliegen von Rosenberg war das wertschätzende Miteinander.
Der Fokus auf die klassischen 4 Komponenten der GFK (Wahrnehmung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte) kann das Verständnis für einen selber und füreinander vertiefen, sofern dieses 'Werkzeug' aus einer achtsamen und mitfühlenden Haltung heraus angewendet wird. Gewaltfreie Kommunikation darf nicht zu einer Formelsprache werden. Gewaltfrei miteinander umgehen, bedeutet auch nicht 'immer nett' zueinander zu sein. Hier gibt es leider viele Missverständnisse. Es geht um eine aufrichtige und wertschätzende Begegnung mit einer Grundhaltung der Achtsamkeit.
Der achtsame Umgang mit sich selbst, die Achtung der Mit- und Lebenswelt und der achtsame Umgang mit Sprache sind zentrale Anliegen des Konzeptes. Die Gewaltfreie Kommunikation wird manchmal auch als gesunde Kommunikation bezeichnet.
Meine Masterthesis (2011 Uni Krems) habe ich zum dem Thema "Gewaltfreie Kommunikation als Personalentwicklungsmaßnahme im Gesundheits- und Sozialbereich" verfasst.
Wingwave - Coaching
Quelle: Was ist wingwave? | wingwave.com
Die wingwave® Methode ist ein Leistungs- und Emotions-Coaching, das für den Coachee spürbar und schnell in wenigen Sitzungen zum Abbau von Leistungsstress, Lösung von inneren Blockaden und zur Steigerung von Kreativität, Mentalfitness und Konfliktstabilität führt. Erreicht wird dieser Ressourcen-Effekt durch eine einfach erscheinende Grundintervention: das Erzeugen von "wachen" REM-Phasen (Rapid Eye Movement), welche wir Menschen sonst nur im nächtlichen Traumschlaf durchlaufen. Dabei führt der Coach mit schnellen Handbewegungen den Blick seiner Coachees horizontal hin und her. Laut Gehirnforschung lösen die wachen Augenbewegungen – anders als beim fixierten Blick – deutlich stresslindernde Reaktionen in verschiedenen Gehirnarealen aus, beispielsweise aktivieren sie auch auf eine günstige Weise den präfrontalen Cortex im Großhirn.
Alternativ zum „Winken“ arbeitet der Coach für den Prozess-Flow manchmal auch mit bilateralen Tönen oder leichten Klopftechniken, die man „Tappen“ nennt.
Mit dem Myostatiktest oder auch O Ring Test, als besonders gut beforschtes Muskelfeedback-Instrument, wird zu Beginn des Coaching punktgenau das Thema bestimmt. EEG Messungen zeigen, dass unser Gehirn auf jegliches Irritiert-Sein mit einer kurzen Spannungsänderung im Großhirn reagiert. Dieser Spannungsabfall beeinflusst blitzschnell die Spannung der Handmuskeln. Dehalb kann über den Fingertest unmittelbar abgelesen werden, ob ein innerer oder äußerer Reiz für das Nervensystem Stress macht oder nicht. Der Fingertest hilft zudem als wichtiges Feedbackinstrument zur Planung des Coachingprozesses und zur Überprüfung der Wirksamkeit der Intervention.